|
Die Lofoten
Nördlich des Polarkreises segeln im Land der Mitternachtssonne 11.06.2011 bis 24.06.2011 ab Tromsö oder Bodö.
Preis
Koje: ca.
490,- Euro/Woche
inkl. aller Versicherungen + Bordkasse + An/Abreise. |
|||
|
Wir segeln mit
einer DUFOUR 45 Modell 2006, mit 4
Doppelkojen. Länge: 13,76 m, Breite: 4,30 m
eine Wochen im Land der Mitternachtssonne. Wir werden uns
erst einmal in geschützten Gewässern Nördlich des Polarkreises bewegen.
Die Reise beginnt ab TROMSOE
und führt uns zwei Wochen durch die Lofoten wo der nördliche Ausläufer des
Golfstroms ein mildes Klima beschert. Tiefe Fjorde und traumhafte
Landschaften erwarten uns bei diesem wohl einmaligen Törn. |
|||
| Wissenswertes: | |||
| Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die Inselgruppe liegt somit zwischen dem 67. und 68. Breitengrad. Die wichtigsten Inseln sind durch Brücken bzw. Tunnels miteinander verbunden. Die Lofoten haben ca. 27.000 Einwohner, diese leben auf einer Fläche von 1.227 km². Nördlich und östlich liegt eine weitere Inselgruppe, die Vesterålen, deren nächstliegende durch den engen Raftsund (mit dem touristisch bekannten Trollfjord) von den Lofoten getrennt ist. Verwaltungsmäßig gehört der Nordteil der Insel Austvågøy zur Gemeinde (Kommune) Hadsel und somit schon zu den Vesterålen. |
|
||
Geschichte |
|||
|
|
Seit ca. 6000 Jahren leben Menschen auf den Lofoten. Damals lebten die Menschen vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen der Wikinger mit Häuplingshöfen, eine Nachbildung ist in Borg wieder aufgebaut worden. Ab dem 14. Jahrhundert beherrschten Kaufleute aus Bergen den Fischhandel. Die Lofoten gehörten auch steuerlich zu Bergen. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohner der Lofoten gut oder schlecht. 1860 gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führte. | ||
| Landschaft | |||
| Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Häuser-, Schiffs- und Trockengestellbau abgeholzt hatte. Mittlerweile ist der Baumbestand in weiten Teilen der Lofoten wieder erheblich angewachsen. Hauptsächlich die Ostseiten der Inseln sind besiedelt, weil dort Wind und Seegang weniger stark angreifen - die stellenweise über 1.200 Meter hohen Berge der Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum Teil gefährliche Strudel entstehen. Am bekanntesten ist der so genannte Mahlstrom oder Moskenesstraumen. |
|
||
| Klima | |||
Die nördlichen Ausläufer des Golfstroms sorgen für ein relativ mildes Klima auf den Lofoten. |
|||
| Extremtemperaturen zwischen 1961 und 1990 und Niederschlag im langjährigen Mittel (1961 - 1990) | |||
| Monat |
Höchste gemessene Temperatur |
Tiefste gemessene Temperatur |
Niederschlag |
|---|---|---|---|
| Januar |
9,0°C |
-12,7°C |
69 mm |
| Februar |
8,5°C |
-15,1°C |
53 mm |
| März |
8,6°C |
-12,3°C |
54 mm |
| April |
15,0°C |
-8,5°C |
47 mm |
| Mai |
21,8°C |
-3,4°C |
39 mm |
| Juni |
30,4°C |
-1,2°C |
42 mm |
| Juli |
29,8°C |
3,7°C |
57 mm |
| August |
26,9°C |
3,9°C |
60 mm |
| September |
22,1°C |
-1,4°C |
86 mm |
| Oktober |
16,4°C |
-4,5°C |
117 mm |
| Novenber |
11,6°C |
-10,7°C |
87 mm |
| Dezember |
11,2°C |
-15,1°C |
91 mm |
: