Revierinfos für die Windward Islands

 

Ankunft in Fort de France:

Falls Ihr einen Flughafentransfer gebucht habt (optional), so funktioniert dies relativ reibungslos. Es sei denn man muss den Fahrer vor dem Flughafen suchen. Er wartet erfahrungsgemäß mit einem Schild wo der Namen des Skippers in großen Buchstaben prangt.

Start:

ist der Hafen Le Marin auf Martinique. Nach der Ankunft begebt Ihr Euch direkt zum Büro von Kiriacoulis (siehe Plan). Falls Ihr später als 20.00 Uhr ankommt ist Euer Boot offen und Ihr findet den Schlüssel auf dem Kartentisch oder in der Backskiste. Am nächsten Tag ist dann der Eincheck. Er ist gründlich aber korrekt, es werden Euch jedenfalls keine Löffel herausgezählt. Genauso ist auch nach dem Segeltörn der Auscheck.

 

Ausklarieren:

Ausklarieren mit den Reisepässen Bootspapieren und 3 Kopien der Crewliste. Die Kopien müssen die Namen sowie Passnummern und Funktionen an Bord enthalten.

Siehe Muster im Anhang. Das Büro in der Nähe des Stützpunktes beim Pier hat Öffnungszeiten (Bitte erfragen am Stützpunkt). Es gilt: ohne Auschecken, im nächsten Land kein Einchecken. Für alle Fälle 20-30 Kopien der Crewliste erspart eine Menge Schreiberei. Wichtig: Passnummer und Geb. Datum muss drauf sein.

Ausfahrt aus le Marin:

Die Ausfahrt ist gut betonnt. Vorsicht: Umgekehrte Fahrwasserbetonnung. Ihr bekommt jedoch noch einmal ein Handzettel mit detaillierten Anweißungen. Riffe sind kaum in der Einfahrt jedoch zahlreiche Sandbänke.

 

Die erste Überfahrt nach St. Lucia :

 

Zwischen Martinique und St. Lucia kommt der Passat voll zur Entfaltung und es geht am besten mit einem Reff zügig bei 5 Windstärken und 1-2m Wellen  nach Rodneybay (Versorgungsmöglichkeiten) oder direkt weiter in die Marigot Bay. Diese malerische Bucht diente 1965 als Kulisse für den Kinofilm Dr. Doolitle. Diese Bucht ist sehr frequentiert, nicht zuletzt wegen dem Mooringsstützpunkt sowie das Mooringsresorthotel, wo man Geld tauschen und neues besorgen kann.

Zu beachten ist:

Ca 10 Grad vorhalten Richtung Osten, da ein Strom zwischen den Inseln mit dem Passatwind setzt. Ein Tipp: Am Anfang den Bug Richtung Lufküste von St. Lucia halten (ca. 10 Grad). So kommt Ihr genau am Kapp auf der Leeseite heraus.

Einklarieren: ( und gleich wieder ausklarieren)

Es wird unter der Steuerbordsaling die Q Flagge gesetzt (kleine Orangene). Die Landesflagge von St. Lucia wird unter der Backbordsaling gesetzt. Port of Entries sind: Rodney Bay Marina und Marigot Bay. Der Skipper verlässt mit den gesamten Reisepässen, den Bordpapieren und mindestens 3 Kopien der Crewliste das Boot. Die Besatzung bleibt bis zur Rückkehr an Bord. Diese Prozedur ist notwendig, da die Bewohner der kleinen Antillen sehr stolz sind und dieses Verhalten den nötigen Respekt dieser noch nicht sehr lange selbstständigen Staaten entgegenbringt. Der Ein und Ausklariervorgang selbst ist sehr unbürokratisch. Nach ein paar Stempeln und einer Gebühr ist es meistens auch schon erledigt. Es gibt die Möglichkeit ein und gleich wieder auszuchecken. Ihr dürft Euch dann 3 Tage im Seegebiet von St. Lucia aufhalten. Im Einzelfall ist aber nachzufragen.

Kriminalität:

In der Marigot Bay wurde letztes Jahr eine Jacht ausgeraubt. Die Besatzung war komplett Essen gegangen. Dies ist nach meiner Erfahrung eher selten der Fall aber dennoch kommt es mitunter vor.

 

Wichtig ist;

Yacht abschließen, wenn möglich sollte einer an Bord bleiben, Dingi an Deck oder mit Stahlseil am Heck befestigen. Ein Problem ist der Taxiservice der Restaurants. Diese Wassertaxis werden über VHF 16 gerufen und alle Details wie Abholung und Rückkehr über Funk abgewickelt. Der ist von Hinz und Kunz abhörbar und gibt potentiellen Dieben natürlich wichtige Informationen.

 

Es gilt:

Nicht über Funk zuviel ausplaudern über Besatzung, Anzahl und Rückkehr. Immer wenn keiner an Bord zurückbleibt ein Licht und wenn's geht Radio anlassen. Auf jeden Fall ist ein gesundes Misstrauen nie verkehrt, jedoch sollte man nicht hinter jedem Einheimischen einen Verbrecher vermuten. Dies wäre nicht richtig und entspricht auch nicht den Tatsachen. Ich habe die Einheimischen stets nur als freundliche hilfsbereite Menschen kennen gelernt.

Weiter geht’s zu den Pitons:

 

Marigot Bay

 

Rodney Bay

 
Direkt nach Sufrier (die ehemalige Hauptstatt von St. Lucia) erheben sich die Beiden Pitons. Dies sind zwei ehemalige Vulkankegel. Direkt davor ist ein Mooringbojenfeld wo rückwärts an den Palmen angelegt wird. Diesen Dienst übernimmt für 10 EC Dollar ein Einheimischer. Schon ca. 1/2 Stunde vor Erreichen der Pitons kommt euch sicherlich einer der Einheimischen mit seinem Schnellboot entgegen. Einer davon ist Spirituell. Er bietet einen ganz besonderen Service.

 

Besonderheiten:

Spirituell bietet für ca. 20 US Dollar/Person eine Rundfahrt zum Drive In Vulkan an mit Wasserfallbesuch (eher Rinnsal) sowie ein BBQ abends am Strand mit Lagefeuer. Dieses Angebot solltet Ihr annehmen. Wir haben das nun schon dreimal gemacht und waren jedes Mal begeistert.

 

Wichtig ist:

Handeln was das Zeug hält. Alle Extras gleich mit einschließen lassen wie Eintritt, Vulkan und Wasserfall. Rummpunschmenge und Getränke aushandeln, sowie das Menü fürs BBQ beschreiben lassen. Ich habe immer einen niedrigeren Preis ausgehandelt und bei Gefallen einen Aufschlag versprochen. Das hat gut geklappt. Nehmt am besten einen kleinen Kassettenrecorder mit Reggaemusik mit. Das gefällt den Leuten dort. Ihr könnt natürlich auch eine anderen als Spirituell nehmen. Ich denke dies tut dem Erlebnis keinen Abbruch. Es gilt: Wer zu erst am Boot ist, der malt zuerst und mit dem handelt man alles weitere aus. Dies gilt übrigens für die ganze Karibik. Übrigens: Die T-Shirts sind auf St. Vincent am billigsten und die Qualität ist überall gleich gut.

 

Ankerplatz vor Pitons

 

Von den Pitons geht es dann weiter nach St. Vincent:

Einwohner: 112.000 Fläche: 389 qkm Hauptstadt: Kingstown Landessprache: Englisch Währung: East-Caribbean Dollar

Triniti Falls

 
Der erste Anlaufpunkt ist die Wallilaboubay:

Wallilabou

 
Diese Bucht ist so unscheinbar wie man sie auch empfinden mag tatsächlich ein Port of entry. Bei der Einreise nach St. Vincent and the Grenadines ist dort der Eincheck zu machen. Viele Skipper liegen in die Cumberland Bay wegen der doch sehr aufdringlichen Bevölkerung und fahren dann die 10 min. mit dem Dingi in die Wallilaboubay. Hier gibt es auch Wasser mit einem langen Schlauch vom Steg bis zum Boot (kostet was)

 

Einklarieren:

Es wird unter Steuerbordsaling die Q Flagge gesetzt (kleine Orangene). Die Landesflagge von St. Vincent wird unter der Backbordsaling gesetzt. Wenn Ihr diese Prozedur erledigt habt, dann könnt Ihr bis Union Island das gesamte Gebiet befahren ohne nochmals einklarieren zu müssen.

 

Besonderheiten:

In St. Vincent gibt es eine Sehenswürdigkeit, die Ihr unbedingt machen solltet. Einen Landausflug mit dem Pickup zu den Trinitifalls im Norden des Landes. Einzuplanen ist ein ganzer Tag. Diese Tour wird von einem Einheimischen organisiert. Fragt einfach nach und es klappt dann schon. Wichtig auch hier ist: Handeln was das Zeug hält. Ich bin der Meinung 15 € pro Person sind genug. Diese Tour kann man von Wallilabou oder Cumberland aus machen. Die Fahrt geht ca. 1 Stunde quer über die Insel durch beeindruckende Dörfer hinauf in den Regenwald bis kurz vor den Wasserfall. Danach sind es noch ca. 15 Minuten zu Fuß bis zum Fall. Glasklares Wasser stürzt in Kaskaden in einen Pool der zum Baden einlädt. Dieser Stopp auf  St. Vincent macht kaum eine Yachtcrew. Vielleicht ist es die aufdringliche Bevölkerung, die man allerdings nur in der Wallilaboubay antrifft oder die Gerüchte über Armut und Kriminalität. Ich kann auf jeden Fall nur raten sich dieses einsame Paradies anzusehen um sich seine eigene Meinung darüber zu bilden.

 

 

Zu beachten ist:

Während dieser Exkursion ist die Yacht einen halben Tag ohne Bewachung. Am besten ist es auf jeden Fall jemanden der die Yacht auch notfalls bewegen kann an Bord zu lassen. Ich habe mir damit geholfen in dem ich einen Einheimischen mit der Bewachung beauftragt habe. Ich habe mit Ihm einen Betrag ausgehandelt den ich bei Zufriedenheit verdopple. Bezahlung ist nach Rückkehr. Der Mann hat sich an der Ankerkette mit seinem Boot angebunden und die ganze Zeit auf unsere Rückkehr gewartet. Das hat bisher immer gut geklappt. Wichtig ist alles abschließen und die wichtigsten Sachen immer dabei. Wenn aufgebrochen wird ist es meistens nur Bargeld was fehlt.


Von St Vincent geht’s weiter nach Bequia:

 

 

Auf dieser Insel gibt es wieder alle Versorgungsmöglichkeiten. Zahlreiche Kneipen und Geschäfte laden zum bummeln und Shopping ein. Man liegt vor einer Mooringboje (kostenpflichtig cca. 20 $) aber dafür sicher. Der Grund hält nicht besonders. Ein Taxiservice übernimmt den Transfer vom Boot zu den Restaurants. Interessant fanden wir die Walebonerbar. Diese Bar besitzt eine Theke aus den Unterkieferknochen eines Wales. Die Barhocker sind aus Wirbelstücken gefertigt. Man findet hier Segler aus aller Welt wegen der guten Versorgungsmöglichkeiten. Wasser gibt’s über Funk. Einfach das Wasserschiff über Funk rufen. Das kommt dann umgehend längsseits und man bekommt das kostbare Nass frei Haus (Boot).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht’s nach Mustique:

 

Basils Bar

ist ein Restaurant das ganzjährig geöffnet ist. Es wird empfohlen Reservationen fürs Abendessen zu machen. Die Bekleidung ist leger oder "Insel elegant"! Die Bar liegt direkt neben dem Pier. Es gibt Ankermöglichkeiten und Parkplätze. "Mules" (umweltfreundliche kleine Autos) können zum erkunden der Insel gemietet werden. Die Strände um die Insel sind das absolute was man sich nur vorstellen kann.
 Jedes Jahr findet ein Blues Festival vom 28. Januar bis 12. Februar statt. Bitte erkundigt Euch nach dem genauen Programm und den Künstlern. Mittwochabends gibt es ein Grillfest mit einer Musikgruppe und Tanz zu bestimmten Jahreszeiten. Einige Leute finden die romantische Atmosphäre, andere wiederum finden das Essen unwiderstehlich. Die Spezialität des Hauses ist Hummer, den Basil von den Fischern kauft, die ihre Boote am Strand neben der Bar anlanden. Aber es gibt auch eine große Auswahl an Fleisch, Huhn und vegetarischen Gerichten mit einer Auswahl an Wein und exotischen Getränken, die auf das Essen abgestimmt sind. Der Sonnenuntergang, den man von Basils Bar aus sehen kann, hat diese liebliche Insel weltberühmt gemacht. Viele Gäste kommen jährlich wieder, um den Frieden und die Atmosphäre der Insel zu genießen. Bringt Eure Tauchmaske und Schnorchel mit, um das Korallenriff, was dem Strand vorgelagert ist, zu erkunden. Wundert Euch nicht wenn Ihr Mik Jagger oder sonst irgendwelche Stars in der Bar antrefft. Am besten Ihr trinkt dann ein paar Drinks mit ihnen anstatt ein Autogramm zu verlangen. Das Betreten der Insel ist seit 2002 mit einer Eintrittspauschale verbunden. Ich sag mal nichts dazu. Auf jeden Fall lohnt sich der Besuch der Insel.

 

 

Nächstes Ziel Mayreau:

 

Der beste Ankerplatz ist die Salt Wistle Bay:

 

Diese malerische Bucht bietet einen geschützten Ankerplatz. Hier findet man nur Sonne, Strand, Palmen und eine kleine Bar. Man ankert auf ca. 3 - 5m Wassertiefe.

Die Bucht wird nur durch einen schmalen Strand vom offenen Meer getrennt. Es ist imposant wenn man die Grossegler vom Passatwind getrieben vorbeiziehen sieht.

Hier entfalten sich die Karibikträume. Fragt am besten mal nach Yelloman oder über Kanal 16 ( Lady B). Er organisiert BBQ am Strand und noch so ein paar Dinge. Hier könnt Ihr Lobster kaufen oder sie auch zubereitet angeliefert bekommen. Yelloman ist nicht gerade der Billigste, aber er macht seine Sache gut. Sagt Ihm einfach ein paar Grüße von Skipper Dirk. Ich habe Ihm mal ein Messer geschenkt vielleicht erinnert er sich ja.

 

 

 

Weiter geht’s in die Tobago Cays ( Horseshoe Reef )

 

Außenriff gutes Schnorchelgebiet

 

Ankerplätze

 

 

Guter Ankerplatz aber Strom

 
Diese Inselgruppe ist das absolute Karibikerlebnis. Hier kann man so richtig den Alltag vergessen und einfach nur die Seele baumeln lassen. Dieses Bild spricht wohl für sich. Wir haben uns drei Tage lang zwischen diesen Inseln aufgehalten und nur ab und zu den Ankerplatz gewechselt. An der Riffkante kann man Schnorcheln. Dieses Riff ist das Einzigste der Welt wo man auf Schnorcheltiefe die komplette Fauna und Flora erleben kann. Mit ein wenig Glück kann man auch noch einen Riffhai zu Gesicht bekommen (absolut ungefährlich). Man ankert auf gut haltendem Sandgrund. Ein toller Ankerplatz ist zwischen den beiden kleinen Inseln. Man muss nur die Strömung beachten die hier permanent setzt. Bei den Riffeinfahrten ist das Sonnenlicht zu beachten. Immer die Sonne im Nacken. Faustregel beim Horseshoe Reef ist: Nachmittags einfahren in die nördliche Riffeinfahrt (die sicherste) und vormittags wieder raus. So habt Ihr die Sonne immer im Nacken und könnt die Riffkante gut sehen. Wichtig ist: Türkisfarbenes Wasser ist Sand. Wenn es bräunlich wird ist es meistens ein Fels. Verwechselt aber Seegras nicht mit Felsen.

 

 

 

 

 

 

Metropole Union Island:

Lambys Restaurant

 

 

Wasser

 
Hier gibt’s wieder alles was das Seglerherz begehrt. Man kann verproviantieren nach Lust und Laune. Festmachen könnt Ihr bei Lambys direkt vor dem Restaurant, oder in der Bucht ankern. Bei Lambys wird erwartet, dass Ihr auch ein Essen mit der Crew einnehmt (ist übrigens sehr gut). Lambys hat einen gut sortierten Supermarkt, eine Bar und ein Restaurant. Ab 10.00 Uhr morgens gibt’s frischen Fisch von den Fischern im Hafen. Wir haben einen Hai für 15 $ erstanden. Der hat für 10 Personen gereicht.

 


 

Kleine Sandbank

 
Ihr bekommt auch auf der Bank mit Eurem Reisepass und der Kreditkarte Geld. Die Einfahrt ist gut betonnt und frei von Untiefen.

PSV:

Eine Hotelinsel die mir persönlich nicht so gut gefallen hat, da sie nicht sehr viel bietet. Viel interessanter ist da die kleine Vorgelagerte Sandbank im Norden mit einem kleinen Strandschirm darauf. Sie ist nur mit dem Dingi erreichbar, da sie von sehr flachem Wasser umgeben ist. Auf jeden Fall sehenswert. Falls Ihr

vor PSV ankern wollt, bietet sich nur ein Ankerplatz im Süden der Insel an. Außer einem Hotel mit einer Bar bietet die Insel nicht viel.

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht’s nach Carriacou.

 

 

Einwanderung

 

Ankerplatz

 

Hafenmeister u. Zoll

 
Die Insel gehört zu Grenada (Ein, Auscheck beachten) Sie ist noch weitgehend vom Tourismus verschont geblieben, weshalb die Einwohner noch nicht an die hektische Lebensweise gewohnt sind. Ein ideales Reiseziel für Individualisten und Besucher, die weniger Wert auf perfekten Service legen, sondern sich dem Rhythmus der Insel anpassen und die "Seele baumeln" lassen möchten. Carriacou's Hauptstadt bietet einige gute Restaurants mit kontinentaler und westindischer Küche, aber auch überraschend gute Einkaufsmöglichkeiten für Selbstversorger. Abends bietet sich an, in einem der kleinen Rumshops Mamas Küche zu probieren und die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen. Oder Sie besuchen einen der Plätze, an denen noch alte Traditionen gepflegt werden, wie z.B. die String-Band von Windward oder Enel's Steelband on L'Esterre, oder das afrikanische Brauchtum wie der "Big-Drum-Dance" oder der "Maroon", auf anderen Inseln längst vergessen. Wassersportler werden in Carriacou ein kleines Paradies finden: Wunderschöne Korallensandstrände und zum Total-Abschalten kleine, Vorgelagerte Robinson-Inselchen. Hier kann eingecheckt werden nach Grenada. Allerdings muss man hier 3 Ämter durchlaufen und jedes Mal 2 Kopien der Crewliste bereithalten.

Einklarieren:

Hier gilt wieder In Union Island auschecken und auf Carriacou einchecken. Der bürokratische Aufwand ist in Grenada am größten. Es sind 3 Behörden abzuklappern: Emigration, Zoll und Hafenbehörde. Jede Behörde möchte mindestens 2 Crewlisten und natürlich Geld. Also, es gilt wie gewohnt: Reisepässe Bordpapiere und Crewlisten mitnehmen. Hafenmeister und Zoll liegen direkt am Hafen. Falls Ihr nicht nach Grenada weiterfahren wollt gibt es die Möglichkeit ein und gleich wieder auszuchecken. Ihr dürft dann 3 Tage euch im Seegebiet von Grenada aufhalten. Im Einzelfall ist aber nachzufragen.

 

Weiterfahrt nach Grenada ( Hauptinsel)

 

Falls Ihr weiterfahren wollt nach Grenada müsst Ihr beachten, dass nur im Süden der Insel geeignete Ankerbuchten zur Verfügung stehen. Es ist ein sehr weiter Weg bis dahin und außer Gewürzmühlen hat die Insel nicht soviel zu bieten, als dass eine solch weite Reise sich lohnen würde.

 

Ich hoffe Ihr erlebt die Karibik genauso faszinierend wie ich. Diese Infomappe soll Euch meine Erfahrungen und Erlebnisse näher bringen die ich in den letzten Jahren gesammelt habe damit Ihr ein Maximum an Spaß und ein Minimum an bösen Überraschungen erlebt.

 

Ich wünsche Euch einen erholsamen Urlaub und immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel.

Euer Dirk Marquardt