Insel Bamboo Island (nahe Phi Phi Island) und Ko Hong

glasklares Wasser

Millionen von Fischen

23.11.

Wir gehen frhstcken und einkaufen. Dirk fhrt zum Wasser fassen und tanken den Kat im Hafen am Ufer leicht in den Sandstrand. Eigentlich keine groe Sache und durchaus blich fr einen kurzen Stopp, das Boot hat unter der Wasserlinie zum Schutz eine Art Unterbotenbeschichtung. Trotzdem soll das noch rger nach sich ziehen. Wir fahren nach Ko Mai Phai (Bamboo Island). Das Inselchen ist wieder ein kleines Paradies. Gestern erzhlte Arno noch, wie die Leute es hier zu ein bisschen Kohle bringen knnten, wenn sie Eintritt nehmen wrden nach dem bersetzen mit dem Dingi werden ihm genau dafr 200 Baht abgeknpft (Warum gerade ich?).Wir fahren weiter an Ko Dam vorbei, bizarre Kalksteinformationen, die wie Mahnmale aus dem Wasser ragen. Gegen Abend erreichen wir Ko Hong, eine unbewohnte Inselgruppe vor Krabi an der thailndischen Kste. Nach dem obligatorischen Gewitter bricht die Sonne durch die Wolken und strahlt die Felsen der umliegenden Inseln an. Ein umwerfender Anblick! Wir ankern vor einer Insel mit einer Lagune, die bei Hochwasser befahren werden kann. Es ist aber Niedrigwasser. Thomas schwimmt rber, um sich die Sache nher anzusehen. Wegen trbem Wasser sieht er nicht viel und greift in einen Seeigel. Als er wieder an Bord kommt, hat er 4 Stacheln in der Hand. Er wird von Professor Marquardt und Oberschwester Claudia operiert. Die Prozedur dauert eine Weile, weil die Dinger beim Herauspulen abbrechen. Schlielich sieht es so aus, als ob alles aus der Haut verschwunden ist. Wenn nicht, gibt das laut Reisefhrer lang andauernde, eiternde Wunden. Whrend wir alle am 25. nach D zurckkehren, will Thomas noch 14 Tage bleiben. Wir drcken ihm die Daumen, dass sich nichts entzndet. Arno zaubert zum Abendessen einen Thunfisch in Senf-Sahne-Sauce, ein Gedicht. 

Andermanensee Abends

24.11.

Nach dem Frhstck fahren wir mit dem Dingi in die groe, wieder von steilen Felswnden umrahmte Lagune. Seeadler fliegen an einem eindrucksvollen, menschenleeren Ort. Wir ziehen ab, als die ersten Tagesausflgler auf den Long-Tails kommen. Zwischen den greren Inseln Ko Yao Noi und Ko Yao Yai hindurch fahren wir zurck nach Phuket in den Ausgangshafen. Noch einmal lassen wir uns von der Inselwelt um uns herum verzaubern, die letzten Vorrte werden verbraucht, die ersten Sachen gepackt. Im Hafen erfahren wir, dass der Bootsverleiher Wind davon bekommen hat, dass der Kat in Ko Phi Phi auf dem Sandstrand geparkt war. Ein Taucher entdeckt Schden unterhalb der Wasserlinie. Die knnen eigentlich nur vom Korallenriff in Ko Rawi sein. Wie dem auch sei, Dirk will sich nicht herausreden, um die bis jetzt guten Geschftsbeziehungen nicht zu gefhrden. Es wird vereinbart, dass der Kat am nchsten Tag zur Reparatur ins Trockendock kommt, den Schaden bernimmt die Versicherung. Wir gehen ein letztes Mal im Hafenrestaurant essen, packen unsere Siebensachen und bernachten ein letztes Mal auf der Kinara. 

25.11 

Um 6.oo kommt das Taxi und es geht auf einmal alles sehr schnell. Ein kurzer Imbiss am Flughafen, dann gehts nach Singapur. Die Flge sind pnktlich, und dank der Zeitverschiebung fliegen wir laut Uhr nur von 14.3o Uhr bis 20.35 Uhr in Frankfurt. In Wirklichkeit sind es natrlich wieder 12 Stunden. Die selbe Bordcrew wie auf dem Hinflug kmmert sich um uns. Ich sitze neben einem Prchen aus dem Osten, wir erzhlen uns unsere Reiseerlebnisse und verkrzen so die Zeit. Zum Abschluss lasse ich mich glatt noch zu einem Glschen Weis-Wein hinreien. In Frankfurt komme ich nicht mehr gro zum Abschied nehmen, weil meine Tasche mit als erste auf dem Gepckband auftaucht und ich so tatschlich 6 min vor Abfahrt meines Zuges nach Heidelberg auf dem Bahnsteig stehe.

Ein groartiger Urlaub ist zu Ende.