Allgemeines
Mit ca. 500000 km Grundflche ist Thailand etwa so gro wie Frankreich. Es wird in 4 Regionen analog den 4 Himmelsrichtungen unterteilt. Die Urlauber zieht es vornehmlich in den Sden, der sich wie der Rssel eines Elefanten bis hinunter zur malaysischen Grenze zieht. Im Land des Lchelns geht den Thais die Harmonie ber alles. Kid mak, puat hua, sagen sie sich, vom vielen Nachdenken bekommt man nur Kopfschmerzen. Auch wenn die Thais von den Widrigkeiten des Lebens nicht verschont bleiben, knnen sie selbst diese noch mit einem Lcheln hinnehmen. Die sdthailndische Inselwelt ist ein traumhaftes Urlaubsrevier. Die Andamansee um Thailands grte Insel Phuket ist unser Ziel.
10.11./11.11. Die Areise
Um 12.oo Uhr geht es los vom Frankfurter Flughafen mit einem Jumbo der Singapore Airlines. Die Flugbegleiterinnen sind genau so schlank und schn wie in der TV-Werbung. Der Service und das Essen an Bord sind hervorragend. ber eine Konsole in der Sitzlehne und einen Bildschirm in der Rckenlehne des Vordermanns werden Filme und PC-Spiele angeboten. Bei einer Flugdauer von 12 h und einer Entfernung von 10000 km kommt ein bisschen Unterhaltung auch gut an. Die Zeitverschiebung auf D betrgt + 6 h. Ich war noch nie so weit weg.
Wir landen in Singapur und erreichen von dort aus mit einem Regionalflug Phuket. Der Hafen ist nicht weit und wir entern den Katamaran, eine Athena 38. 4 Doppelkojen, 2 WCs, Kochgelegenheit. 2 Diesel-Motoren mit je 19 PS, GPS, Autopilot, hochseetauglich. Lnge ca. 13 m, Breite ca. 7 8 m. Der Name ist Kinara. An Bord sind Captain Dirk mit Seemannsbraut und EDV-Expertin Claudia, Telekommunikationsspezialist Robert mit Pharmazeutin Susanne, Autohndler Gerd, IT-Administrator Thomas, Goldschmied und Smutje Arno und Strahle-mann Jrg.
Es herrschen Temperaturen von 30 35 C, in der Luft und im Wasser. Nach den Hafenformalitten und einem Einkauf laufen wir direkt aus. Wir fahren ein paar Seemeilen, aber da wir in der Nhe des quators sind, geht die Sonne pnktlich um 18.oo Uhr unter und ein paar Minuten spter ist es stockdunkel. Wir ankern vor einer kleinen Insel namens Ko Rang Yai. Arno und Thomas fahren mit dem Dingi rber und entdecken eine Art Gaststtte, aber keine Menschenseele. Wir gehen zeitig ins Bett.
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12.11.
Wir erwachen frh, leichter Wellengang. Vor uns viele kleinere Inseln, zum einen mit Sandstrnden, zum anderen typisch steile Kalksteinfelsen mit viel Bewuchs. Auf Ko Rang Yai finden wir eine Anlage mit Restaurant und Perlenzucht. Zu einem Rhrei trinken wir den Saft von frischen Kokosnssen. berhaupt entdecken wir hier den phnomenalen Geschmack der frischen, reifen Frchte. Mixed Fruit Juices sollen in den nchsten 2 Wochen zu unserem Hauptgetrnk werden. Gedanken werden laut, mal nicht mit ein paar Kilos zu viel aus dem Urlaub zu kommen und es vielleicht zwischendurch nicht mit Sigkeiten, sondern mal mit Obst zu probieren, zumal die Einkaufsmglichkeiten auf den Inseln beschrnkt sind.
Auf der Weiterfahrt kommen wir an einer kleinen Touristeninsel mit Korallenriff vorbei und gehen das erste Mal Schnorcheln. Hier werden wir gegen 16.oo Uhr von unserem ersten Monsunregen berrascht, wie in den nchsten 2 Wochen fast jeden Tag um ca. die gleiche Zeit. Eine Menge Wasser und Wind in kurzer Zeit, aber erfrischend.