Insel Ko Bulon
und
Ko Muk
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Böenkragen aus dem Lehrbuch
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20.11.
Wir erwachen
im Paradies. Der Ankerplatz mit der Kinara ist umgeben von kleinen Inseln,
bestehend aus Granitfelsen und Sandstrnden, in trkisfarbenem Wasser,
ber Korallenriffen. Nach einem dicken Frhstck gehen
wir noch einmal schnorcheln. Ich entdecke eine Morne
und einen Kugelfisch. Gegen 11.oo Uhr gehts Richtung Ko Bulon, einer
Inselgruppe nher an der Kste Thailands. Eine lange Tour, ca. 30 35
Seemeilen. Faulenzen an Bord ist angesagt. Kurz vor den Inseln gegen 16.oo Uhr
kommt der Monsunregen. Eine gewaltige Gewitterzelle kommt vom Festland
herber. Der Benkragen ist gut zu erkennen, das Monster schiebt sich aufs
Meer. des Horizonts sind schwarz. Dann kommt die Wasserwand. Wir haben
mittlerweile Routine, alle Sachen sind im Trockenen. Ich setze mich mit meinem
Duschzeug vorne ins Netz und lasse die Sache ber mich ergehen. Es ist
phnomenal! Von oben ergieen sich die Naturgewalten, von unten klatscht mir
die warme See an den nackten Arsch. Es strmt, blitzt und donnert. Das
Erlebnis ist aufwhlend, vielleicht zu vergleichen mit einer Fahrt auf einer
Achterbahn der Natur. Noch whrend es regnet, machen
wir an einer Boje fest. Ein paar setzen noch ber, um die nhere Umgebung zu
erkunden. Ich gehe in die Koje und mache es mir gemtlich, das neue
Grisham-Buch ist gut. Es wird ein ruhiger Abend.
21.11
Wir setzen
zum Frhstck ber. Der Strand ist bedeckt mit kleinen und groen sten und
Bumen, wahrscheinlich noch eine Erinnerung an den Tsunami. Es gibt ein
kleines Resort, in dem wir essen, eine kleine Schule fr Kinder und eine mit
Nhmaschinen. In einem kleinen Markt kaufen wir ein, dann geht es weiter
Richtung Ko Muk. Die See ist spiegelglatt, die Sonne
brennt vom fast wolkenlosen Himmel. Wie fast jeden Tag haben wir 35 C Luft,
35 C Wasser. Wir sehen Schwrme von groen, rosafarbenen Quallen. Tot am
Strand geht man ihnen aus dem Weg, im Wasser machen sie schon was her. Wir
sehen wieder die Jump-and-run-Fische, Thunfischschwrme und auch einige
grere Kaliber, deren Sprnge man bei der glatten See besonders gut sieht.
Nher an der Kste gibt es mehr Inseln. Sie ragen wie die Zhne Neptuns aus
dem Wasser. Wir kommen an Ko Petra vorbei, eine ca. 1 km lange, schmale Insel
mit senkrechten Felswnden ber 100 m hoch. Auf einem vorgelagerten Felsen ist
ein Bild des Staatsoberhaupts angebracht. Wir fahren
weiter parallel zur Kste. Die Vorbereitungen frs Abendessen laufen. Von
einem Fischerboot haben wir Tintenfische erstanden. Wenn ich Dirk so beim
Ausnehmen der Viecher zuschaue, sehe ich der Mahlzeit mit gemischten Gefhlen
entgegen. In Deutschland habe ich mal so einen frittierten Vollgummiring
probiert und war nicht sehr begeistert. Aber als das Essen erst einmal fertig
auf dem Teller ist, schmeckt es super. Wir erreichen Ko
Muk bei einem Abendhimmel mit herrlichen Farben. Eine Landzunge aus Sand und
Palmen mit einem kleinen, aber feinen Resort; viele Long-Tails liegen am
Strand. Wir setzen ber und entdecken unter anderem Eis
auf der Speisekarte. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich leichtes
Meeresleuchten, ein schner Sternenhimmel und Wetterleuch-ten am Horizont
runden den Abend ab.
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Das Resort
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Der Höhlenausgang
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22.11.
Wir
frhstcken im Nobel-Restaurant des Nobel-Resorts. Ein Stck weiter die Kste
hoch gibt es eine Art Hhlensystem in den Uferfelsen Morokot Cave - durch
welches man ins Innere der Insel schwimmen kann, um wiederum an einer kleinen
Lagune mit Sandstrand herauszukommen, die ringsherum von 70 80 m hohen,
senkrechten Felswnden umgeben ist. Ein versteckter Traum! Den Eindruck hat
man aber nur, bis die ersten Ausflugsboote kommen. Frher haben sich hier
Einheimische die Eier aus den Vogelnestern in den Steil-wnden geholt, spter
wurde der Ort von Piraten als Versteck fr ihre Schtze genutzt, heute karrt
man die Touristen zur Sightseeing-Tour heran. Es wird
zu voll und wir brechen auf, zurck nach Ko Phi Phi, denn wir brauchen fr die
letzten Tage wieder Wasser, Sprit und mssen den Khlschrank auffllen.Gegen
Abend gibt es wieder Naturschauspiele am Himmel. Auf der einen Seite ein
herrlicher Sonnenuntergang, auf der anderen Seite tobt sich wieder eine
Gewitterzelle aus ein grandio-ses Lichtspektakel. Wir kommen erst nach
Einbruch der Dunkelheit in Ko Phi Phi an und haben mchtig Dusel bei der
Einfahrt in den Hafen, denn beinahe htten wir ein Riff ber-sehen!
An Land teilen sich die Leute in Gruppen auf. Die Nhe zur Zivilisation
ist mal eine Ab-wechslung. Hier pulsiert das Leben aber auch, es sind viele
junge Leute vertreten. Der Sound aus den Diskotheken und Bars vermischt sich
mit den Gerchen der verschiedensten Speise-lokale. Wir gehen essen, dann
spazieren und saugen die verschiedensten Eindrcke auf. Der Abend endet in
einer Strandbar an der anderen Bucht der Insel.