Ko Phi Phi und Ko Phi
Phi leLe
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Claudi & Arno
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Claudi & Dirk at the beach
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Die Harlachers
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ein erster Eindruck
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der Unterwasser
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Welt
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Das Schnüffelstück
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12.11
Gegen 18.oo Uhr erreichen wir
unser eigentliches Ziel an diesem Tag, die Insel Ko Phi Phi Don. Im
Reisefhrer wird sie als eine der schnsten Inseln der Welt bezeichnet. Vom
erhhten Aussichtspunkt aus mit ihren beiden, sich gegenber liegenden
Strnden betrachtet, ist sie das wohl auch. Deswegen gilt sie als Tipp fr die
Urlauber. Es ist ein Anziehungspunkt fr viele Boote mit vielen Touristen. Die
Flaniermeile am Hafen hat eine Menge Ramschlden, aber auch sonst alles, was
das Herz begehrt. Apotheken, Mini-Markets, Bars, Restaurants, Diskotheken,
Garkchen, Massagesalons, eine Arena fr Thaiboxen, etc. Wir gehen essen und
lassen es richtig krachen.
Viele Fruit
Juices, Knoblauchbrot und Frhlingsrollen noch vor dem Hauptgericht. Obwohl
hier schon ein relativ teures Pflaster ist, kommen wir mit 8 Personen zusammen
noch nicht einmal auf umgerechnet 100,-.
In einer
Apotheke treffen wir den Besitzer, der uns die deutschen
Fuball-Bundesligavereine mit smtlichen Starspielern rauf und runter beten
kann und dem obendrein noch 2 Massage-Salons gehren. Wir ordern fr morgen
frh eine Thai-Massage, fahren mit dem Dingi zurck zur Kinara und gehen in
die Kojen.
13.11.
Wir haben den
Jetlag berwunden und schlafen bis gegen 8.oo Uhr. Nach einer Tasse Kaffee
gehts wieder rber auf die Insel. 5 Leute entscheiden sich fr die
Thai-Massage. Eine Stunde fr umgerechnet 6,-/Person. Wir waschen uns die
Fe und legen uns auf die Matratzen. Jeder bekommt seine eigene Masseuse.
Dann gehts zur Sache. Wir werden ber die Fuzonenreflexmassage, dann Arme
und Beine und Oberkrper oben und unten und vorne und hinten bis zum Kopf
gerenkt, gequetscht, gedrckt, gezerrt, gezogen, geklopft und massiert.
Die beiden
Verspannungen in meinem rechten Bein hat die Dame sofort entdeckt und
weggeknetet. Das Ganze ist ein wunderbares Erlebnis fr den Krper und hat
nichts mit Sex zu tun. Die Damen sind, wie alle Thais, sehr freundlich und es
wird in Englisch gescherzt. Sie stehen auf Krperbehaarung: Ey, sexy man!
Na, das hrt man doch gerne.
Wir werden
freundlich verabschiedet und suchen uns gut durchgewalkt eine kleine
Garkche zum Essen. Natrlich wieder mit den leckeren Fruchtsften.
Mittlerweile fllt sich der Hafen mit Ausflugbooten und der Ort mit Urlaubern.
Zeit zum Segel setzen. Bei der Ausfahrt entdecken wir auf der unbewohnten
Seite der Insel in einer Steilwand eine Lcke in den Felsen. Eigentlich ist
die Einfahrt fr einen Katamaran zu schmal, aber Captain Dirk hat seine
Vaseline dabei und wir fahren vorsichtig in den Spalt. Darin ist eine Lagune
mit Sandstrand versteckt.
Wir steuern
die kleine Schwester von Ko Phi Phi Don an, Ko Phi Phi Le, ein
Naturschutzgebiet. In einer Bucht, umrahmt von hohen, steilen Felswnden,
finden wir den Strand, an dem der Film The Beach gedreht wurde. Eine
traumhafte Landschaft. Wir gehen Schnorcheln. Auch die Unterwasserwelt ist
phnomenal. Gerade, als ich mir so denke, ein paar Fische mehr knnten es
schon sein, gibt Dirk mir ein Stck Brot ins Wasser und schlagartig ist die
Hlle los. Alle Fische aus der nheren Umgebung konzentrieren sich auf die
Hand mit dem Brot. Es zwickt am Krper, offensichtlich werde ich mit dem
Futter verwechselt. Erschrocken lasse ich das Brot los, im Handumdrehen ist es
verschwunden. Es sind jede Menge Fische da wie bei der Ftterung in einem
Aquarium. Alle Farben sind vertreten, ich bin fasziniert und bekomme den Kopf
nicht mehr aus dem Wasser. Gegen Abend fahren die
Tagesausflgler aus der Bucht und wir haben unsere Ruhe.
14.11.
Morgens
gibts Rhrei und dann gehts mit dem Dingi an The Beach. Es sind noch keine
Tagesausflgler da, der Strand ist unberhrt, eine Postkartenidylle. Wir
machen Photo-Shootings im Sand und genieen das Panorama. Als die ersten
Schnellboote und Long-Tails auftauchen, fahren wir zurck an Bord. Wir kommen
dicht an steilen Felsen vorbei. Krebse zeigen auf ihrer Flucht alpinistische
Fhigkeiten und klettern sogar Felsen hoch, die zum Wasser berhngen, ohne
herunterzufallen. Wir gehen noch einmal Schnorcheln. Dirk hat zwei
Tauchapparate mit elektropneumatischem Snffelstck, man kommt mit den
Dingern bis zu 15 m tief. Erst mchte ich sie ausprobieren, aber dann ist es
mir zu viel Geraffel mit den Bleigewichten und den anderen Teilen und ich
verzichte. Mir langen Taucherbrille und Schnorchel und man kommt auch damit
dicht genug an die Unterwasserwelt heran. Kurze Zeit
spter wird die Insel vergewaltigt! Immer mehr Boote kommen an, es wird
geschnorchelt und getaucht und es ist vorbei mit der beschaulichen Idylle, die
Tagesausflgler kommen in Heerscharen, Massentourismus pur, wie voll wird es
hier blo in der Hochsaison? Wir seilen uns ab Richtung Malaysia und fahren
weiter parallel zur Festlandskste.